Stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen im Sport und im Alltag geht Thomas Oschwald immer wieder an seine Grenzen. Der ehemahlige Berufsfotograf nennt seine Expedition ein Mikro-Abenteuer, wohl weil er "nur" zwei Wochen unterwegs war: mit dem SUP Board 500 km von Tromsø ans Nordkap. Seine Bilder, Texte und ein wunderschönes Video ...

Frykt ikke at ditt liv skal ta slutt, frykt heller at det aldri skal begynne.

Leben bedeutet für mich, dass ich mich ungewissen Situationen stelle, mich herausfordere und daran wachsen oder scheitern kann. Fürchte nicht das Ende des Lebens, fürchte lieber, dass es niemals beginnt. Entsprechend dieser norwegischen Redewendung, fürchtete ich mich nicht vor der Ungewissheit, welche in meinem Vorhaben verborgen lag. Scheitern zu können ist ein wichtiger

Bestandteil all meiner Abenteurer. Doch auf meiner Tour zum Nordkap ging ich niemals unnötige Risiken ein. Bereits in der ersten Woche entschied ich mich gegen die Querung von Fjorden, paddelte immer in Ufernähe und die letzte Etappe absolvierte ich wegen stürmischen Winden zu Fuss. Trotz Trockenanzug, Schwimmweste und Notfallsender suchte ich die Herausforderung im körperlichen und mentalen Kampf und nicht in riskanten Situationen. Diese präventive Vorgehensweise erachte ich als wichtiger Aspekt eines Mikroabenteuers. Ob zu Hause vor der eigenen Haustüre oder auf dem Weg zum Nordkap, es ist die Auseinandersetzung mit sich selbst, welche ins Zentrum rückt. Ich paddelte nicht nur meinem Ziel entgegen, sondern immer tiefer und tiefer in mich selbst hinein. Eine Welt, welche mein Leben ist und welche ich selbst erschaffen und formen kann.

 

Seine Ausrüstung:Zelt:

Venus II Extreme mit Snow+Sand Tent Anchor / Schlafsack: Waterbloc 800 / Schlafmatte: DownMat XP 9 / Rucksack: Torrent 50 / wasserdichter Tempest Duffle 70 / viele wasserdichte Packsäcke und Organisers.

Das Video: